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Limattaler Zeitung

Leserbriefe

Für eine sachliche, differenzierte Auseinandersetzung
Leserbrief zu den Parkierregeln: In der Praxis ändert sich am Preis nichts
Ausgabe vom 15. Dezember 2025
Wohltuend differenzierte Antwort von Kerstin Camenisch auf den Leserbrief von Michael Segrada «An der Realität von Bevölkerung und Gewerbe vorbei» vom 8. Dezember. «Es geht bei höheren Gebühren und strengeren Regeln nicht darum, Autofahrer und Autofahrerinnen zu bestrafen, sondern den knappen öffentlichen Raum so zu nutzen, dass alle etwas davon haben. Kinder, Fussgänger, Velofahrende, Menschen mit oder ohne Auto, das Gewerbe und die Umwelt.» Auch wenn uns Peter Metzinger an der Gemeinderatssitzung vom 4. Dezember die Leviten gelesen hat, die neue Parkierverordnung wurde vom Gemeinderat angenommen. SVP und FDP ergriffen aber sogleich das Parlamentsreferendum. So können nun die Dietikerinnen und Dietiker voraussichtlich im Sommer 26 über die Parkierverordnung abstimmen. Nutzen wir die Zeit für eine sachliche, differenzierte Auseinandersetzung. Die FDP verspricht seit neuestem mehr Glanz für Dietikon. Ich meine aus Schutz vor Verblendung: «Mehr Mitte in den Dietiker Gemeinderat.»
Martin Christen, Fraktionspräsident Die Mitte, GPK-Mitglied, Dietikon

 

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Ein angemessenes Projekt
Dietikon: Asyl-Referendum kommt zustande
Ausgabe vom 12. August 2025
Die Unterschriften gegen die Asylunterkunft Schöneggstrasse sind beisammen. Das ist erfreulich und zeigt, unser direktdemokratisches System funktioniert. Das Volk hat das letzte Wort. Ein Teil der Unterschriften kam wohl auch durch die Unterstützung der Gewerbezeitung «Das Limmattal» zustande. Dagegen ist nichts einzuwenden. Irritierend bewerte ich allerdings die redaktionellen Beiträge in der Juni- und Juli-Ausgabe. «Dem Stadt- und Gemeinderat werden Inkompetenz und Untätigkeit im Asylwesen vorgehalten. Kuschen vor dem Kanton und Ignorieren der Dietiker Bevölkerung. Stadt- und Gemeinderäten aus dem Weinberg- und Blüemli-Quartier wird St.-Florians-Verhalten unterstellt. Einige SVP Gemeinderäte, eigentlich aber alle, werden für ihre Zustimmung zu den Projekten als Feiglinge abgekanzelt. Solche Regierungs- und Volksvertreter müssten bei den nächsten Wahlen ersetzt werden.» Für mich ist das kein qualifizierter Umgang mit dem Asylwesen und unserem politischen System. Schon eher plumper Wahlkampf nach alter SVP-Polemik und Rhetorik. Mit der Schöneggstrasse werde erstmals eine Asylunterkunft in einem Wohngebiet erstellt. Die Asylunterkünfte Luberzen (Januar 21) und Oberdorfstrasse 13 (Juni 23) sind schon Vorreiter. Es ist richtig, dass über die geplante Asylunterkunft Schöneggstrasse abgestimmt werden kann. Gemessen an den komplexen Anforderungen, legt der Stadt- und Gemeinderat, ein angemessenes Projekt zur Annahme vor.
Martin Christen, Fraktionspräsident  Die Mitte, Dietikon

 

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